donate btn

Unterstützung von HIV-positiven Kindern und Familien durch Sozialarbeiter - Beratung

HOPE Cape Town möchte eine kontinuierliche Beratung und Betreuung durch Sozialarbeiter aus dem privaten Gesundheitssektor für HIV-positive Kinder und deren Familien in den Gemeinden einrichten. Dazu gehören die Beratung in Einzelgesprächen für Kinder, Spieltherapie, Familienberatung, Sitzungen für Familien von HIV-positiven Kindern, vor allem Fokussierung auf Umgang mit der Diagnose HIV und das Leben mit dem HI-Virus. Entwicklungsleistungen in diesen Gemeinden, Fokussierung auf unternehmerische Entwicklung und die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten für ungelernte und arbeitslose Familienmitglieder, um in die Lage versetzt zu werden, ein Einkommen zu erzielen und die Familie ernähren zu können. HOPE Cape Town möchte den Eltern zeigen, wie man mit seinen Kindern kommuniziert und diese dadurch auch diszipliniert.

Ziele:

  • Informationen über soziale Zuschüsse und Leistungen zur Verfügung stellen
  • Psychosoziale Beratung für Einzelpersonen
  • Evaluieren und überweisen von Einzelpersonen zu in ihren Townships bereits vorhandenen Einrichtungen (z. B. Drogenrehabilitation etc.)
  • Unterstützung für Eltern/Betreuer bei der Anmeldung ihrer Kinder in den Schulen
  • Unterstützung bei der Gründung und Durchführung von Selbsthilfegruppen um Probleme im jeweiligen Township zu lösen
  • Aufbau und Durchführung von therapeutischen Spielgruppen, in denen Kinder auf die Schule vorbereitet werden
  • Spieltherapien für Kinder mit sozialen und emotionalen Problemen
  • Psychosoziale Therapien für ältere Kinder und Erwachsene
  • Elternberatung
  • Gruppentherapien für Kinder um soziales Verhalten in der Gruppe zu verbessern

 

Unterstützung von HIV-positiven Kindern

Wir bieten HIV-positiven Kindern und deren Familien folgende Unterstützung an:

  • Medizinische Hilfsmittel wie z. B. Lesehilfen, Sonnenbrillen für Kinder die unter Albinismus leiden, Hörgeräte etc.
  • Schul-/Kindergartengebühren
  • Transportgebühren zur Schule oder für Krankenhausbesuche
  • Finanzierung von Schuluniformen, Schreibutensilien, Lebensmitteln, Kosten für Schulausflüge

Die Kosten sind von Kind zu Kind unterschiedlich und abhängig von den Bedürfnissen des einzelnen Kindes.

Ernährung

Wir haben mit Ernährungsprojekten in verschiedenen Townships begonnen und sind an Ernährungsprojekten beteiligt, die HIV-positiven Müttern vermitteln, wie sie gesunde Mahlzeiten bestehend aus Obst und Gemüse für ihre Kinder zu bereiten können. Sie lernen ebenfalls wie sie saisonale Früchte und Gemüse für den späteren Verzehr oder den Verkauf konservieren können. Wir unterstützen ebenfalls Township-Projekte bei der Errichtung von Gemüsegärten. Wir unterrichten hierbei interessierte Gemeindemitglieder wie sie einen Garten anlegen, bewirtschaften, die Erträge ernten und verarbeiten.

HOPE Cape Town arbeitet mit einer registrierten Ernährungsberaterin zusammen und gemeinsam veranstalten wir Workshops für Kinder und deren Erziehungsberechtigte in den Townships.

Ziele dieser Workshops sind:

  • Vermittlung eines gesünderen Essverhaltens, um eine optimale Aufnahme von allen notwendigen Nährstoffen zu erreichen
  • Verbesserung der Lebensqualität durch verbesserten Gesundheitszustand und gesündere Ernährung
  • Aufzeigen angemessener Lebensmittel unter individuellen Umständen der Nahrungsmittelunsicherheit
  • Aufzeigen von Möglichkeiten zur Vermeidung von Gewichtsverlust während einer Krankheit
  • Vorteile des Stillens aufzeigen, Stillberatung anbieten

Beratung durch Sozialarbeiter

HOPE Cape Town bietet eine kontinuierliche Beratung und Betreuung durch Sozialarbeiter aus dem privaten Gesundheitssektor für HIV-positive Kinder und deren Familien in den Townships an. Dazu gehören die Beratung in Einzelgesprächen für Kinder, Spieltherapie, Familienberatung, Sitzungen für Familien von HIV-positiven Kindern, vor allem Fokussierung auf Umgang mit der Diagnose HIV und das Leben mit dem HI-Virus.

Wir haben therapeutische Spielgruppen und Kurse zur Schulvorbereitung in den lokalen Townships installiert, da eine große Zahl von Kindern im lernfähigen Alter aus finanziellen Gründen nicht zur Schule gehen können. Die Sozialarbeiterin assistiert den Eltern dabei, die Kinder in den Schulen zu registrieren und stellt sicher, dass diese dort auch bleiben können. Außerdem bereitet die Sozialarbeiterin die Kinder auf die Schule vor und bringt ihnen die Grundregeln in sozialem Verhalten und weiteres Grundwissen, wie Farben, Zahlen, Buchstaben etc. bei.

Frühkindliche Entwicklung

Viele der Kinder, mit denen wir zusammenarbeiten, haben ein niedriges Selbstwertgefühl, welches zu anderen Verhaltensproblemen führt. Oft sind diese Kinder auch in ihrer Entwicklung verzögert oder unterentwickelt. Die Eltern/Betreuer dieser Kinder sind zu sehr damit beschäftigt zu überleben und haben keine Zeit mit ihren Kindern zu spielen und wissen nicht, da sie ebenfalls aus einem unterprivilegierten Haushalt stammen, wie man mit einem Kind spielerisch lernt. In den Townships ist auch der Drogen-und Alkoholmissbrauch weit verbreitet.

Aus diesen Gründen haben wir in der Kinderklinik des Tygerberg Krankenhauses und in einigen Townships ein Projekt zur frühkindlichen Entwicklung begonnen.

Dieses Projekt wurde durch Ergotherapeuten entwickelt, die mit HIV-positiven Kindern arbeiten. Ärzte und Therapeuten haben erkannt, dass diese Kinder obwohl ihre medikamentöse Behandlung positiv verläuft, oft schlecht im neuropsychometrischen Test abschließen, wenn man sie mit gleichaltrigen HIV-negativen Kindern vergleicht. Die schulischen Ergebnisse dieser Kinder fallen ebenfalls schlechter aus, als bei Kindern, die nicht mit HIV infiziert sind. Es ist nicht eindeutig feststellbar, ob der Grund dafür ausschließlich die HIV-Infektion ist, oder ob die Lebensbedingungen und der Mangel an frühkindlicher Stimulation ebenso eine Rolle spielen.

Die Ergotherapeuten haben drei Boxen für drei verschiedene Altersgruppen entwickelt. Die Box ist Teil eines 10-monatigen Programms, welches in der Klinik durchgeführt wird, in der die Kinder mit ihren Eltern die ARVs abholen und behandelt werden. Die Eltern/Betreuer bekommen zunächst die leere Box und nach jeder Sitzung bekommen sie ein weiteres Teil. In jeder Sitzung beschäftigen sich die Ärzte oder Therapeuten zunächst 30 Minuten mit den Eltern/Betreuern der Kinder allein und dann eineinhalb Stunden mit den Eltern/Betreuer und dem Kind, um ihnen zu zeigen, wie die einzelnen Teile verwendet werden und wie man damit agiert um das Kind zu fördern.